Erlebnisbericht München (02.03-04.03. 2004)

 

 

Dienstag:

 

Am Nachmittag waren wir einkaufen und nachher habe ich Frank Lenart und Thomas Rau angerufen, um unsere Treffen klar zu machen. Frank lud uns zum Mittwoch Mittag gegen 11:30 Uhr in die FFS ein und Thomas Rau sagte mir, dass er mit Kai ausgemacht hat, dass wir uns am Mittwoch Nachmittag mit ihm und Kai gegen 16 Uhr treffen würden.

Am Dienstag Abend waren wir im Münchner Blutenburg Theater, um uns das von Tonio von der Meden inszenierte Stück „Spurlos verschwunden“ mit Kai Taschner und Fabian von Klitzing anzuschauen. Wir trafen so gegen 19 Uhr am Theater ein, um uns unsere reservierten Karten an der Theaterkasse abzuholen. Als wir das Blutenburg betraten, sahen wir auch schon Kai an der Bar sitzen, der uns sofort freundlich begrüßte. Als wir unsere Karten hatten, gingen wir wieder nach draußen, um uns die Bilder zum Stück anzusehen, die außen an der Wand des Theaters in einem Glaskasten aushangen. Um 19:15 Uhr war dann endlich Einlass und wir suchten uns im Zuschauerraum des Blutenburg Theaters unsere zwei Plätze. Wir hatten Glück und konnten noch Karten für die 1. Reihe ergattern. Kai kam zu uns und fragte uns, wie es uns geht, ob die Fahrt nach München angenehm war, was wir sonst noch so in München machen und ob wir Lust hätten, nach der Vorstellung noch mit ihm und ein paar Freunden und Bekannten noch etwas essen zu gehen. Natürlich sagten wir „Ja!“. Kai wünschte uns viel Spaß bei der Vorstellung und verschwand dann hinter dem Vorhang in die Garderobe, um sich für das Stück fertig zu machen. Jetzt trudelte auch Fabian von Klitzing ein, der die Hauptrolle in „Spurlos verschwunden“ spielt.

Es war ungefähr 2 Minuten vor Beginn der Vorstellung, als plötzlich die Stimme von Tonio von der Meden im Besuchersaal ertönte und er freundlich alle bat, ihre Handys aus zu schalten, damit keines die Vorstellung stören könnte.

Das Stück fing an ...!

Kai spielte seine Rolle super überzeugend und auch Fabian von Klitzing war spitze. Natürlich spielten die anderen drei Darsteller ihr Rollen auch super.

Das Stück war zu Ende ...!

Das Publikum war begeistert. Das Stück war ein voller Erfolg!!!! Alle fünf Darsteller wurden vom Publikum gefeiert und mit Applaus nur so überschüttet.

Als erstes kam Fabian von Klitzing nach der Vorstellung hinter der Bühne hervor. Ich ging auf ihn zu und bat ihn, ob er mir vielleicht eine „Kommissar Klicker“ - Hörspielkassette unterschreiben könnte (in dieser Hörspielreihe hatte er 1986 zusammen mit Kai gesprochen). Natürlich stimmte er ein. Er kannte mich auch schon vom Namen her, da Kai ihm schon erzählt hatte, dass wir extra aus Sachsen angereist waren, um uns dieses Stück im Blutenburg Theater anzuschauen. Kai kam dann auch gleich nach Fabian und fragte uns sofort, wie wir das Stück fanden. Dann gingen wir mit Kai, Fabian und noch ein paar Anderen in ein ungefähr 5 Minuten entferntes Restaurante, wo wir dann noch ungefähr 2 Stunden mit Kai und Fabian verbrachten.

Kai erzählte uns, was er in letzter Zeit so für Synchronrollen gesprochen hat und Fabian plauderte etwas über seine Rollen bei der dt. Krimiserie „Siska“. Dann spendierte uns Kai noch eine Pizza und ein Glas Cola für jeden und wir genossen den Abend noch ein bisschen. Gegen 0 Uhr brachen wir dann auf und gingen mit Kai zur U-Bahn. Wir fuhren bis zu der Haltestelle, wo Kai sein Auto abgestellt hatte und dann schaffte er uns noch nach Hause in unsere Pension, wo wir für die 3 Tage in München wohnten.

 

 

  

 

 

Mittwoch:

 

Am Mittwoch Mittag gegen 11:30 Uhr waren wir mit Frank Lenart bei der FFS in München verabredet, um uns die Synchronarbeiten zum neuen Disney-Film „Home on the Range“ anzusehen. Wir waren so gegen 11:25 Uhr vor dem Gebäude der Film- & Fernsehsynchron München und betraten das Gebäude. Am Empfang wurden wir von einer netten jungen Frau begrüßt, die uns fragte, mit wem wir verabredet waren. Wir sagten ihr, zu wem wir wollten und sie rief kurz bei Frank in der Regie an, um ihm zu sagen, dass wir da seien. Wir sollten derweil auf einer Couch Platz nehmen, bis Frank uns holte. Es dauerte nicht lange und wir vernahmen Frank´s nette, freundliche Stimme, die uns mit den Worten: „Hi! Wie geht’s?“ empfing. Wir folgten ihm dann in den Regieraum und nahmen auf zwei Sesseln Platz, die extra für Gäste dort standen. Der Tonmeister Holger begrüßte uns auch sehr nett und Frank setzte seine Arbeit als Regisseur fort. Nach ungefähr 7 Minuten drehte Frank sich zu uns um und fragte uns, ob wir die Sprecherin kennen würden, die gerade ihre Rolle aufnahm. Natürlich kannten wir sie – es war Hella von Sinnen. Sie arbeitete schon zwei Mal mit Frank für Disney-Filme zusammen. Sie machte ihre Arbeit wirklich gut und Frank und Holger waren auch voll mit ihrer Leistung zufrieden. Gegen 12:15 Uhr sagte Frank dann: „Wir machen erst mal ´ne halbe Stunde Pause und machen dann weiter!“. Wir gingen in der Zeit in die Kantine der FFS, wo wir uns jeder eine Coca Cola gönnten.

Wir gingen dann wieder ins Atelier, um einige Foto´s zu machen. Ich lies mir von Frank auch noch meine „The Nightmare before Christmas“ – DVD und mein „Der König der Löwen“ – Video signieren. Er fragte dann spontan, ob er es Hella auch gleich geben sollte, denn schließlich hat sie damals die „Shenzi“ bei „Der König der Löwen“ gesprochen. Natürlich sagte ich ja und so kamen wir auch noch dazu, Hella kurz „Hallo“ zu sagen. Sie war auch super freundlich. Dann fingen die Aufnahmen wieder an, denn Hella musste bis 15 Uhr fertig sein, da sie dann noch ein Interview zum Film hatte. Etwas später kam dann auch Hella´s Lebensgefährtin Conny Scheel, um ihre Hella abzuholen. Als sie dann mit den Aufnahmen fertig waren, kam Hella dann auch noch kurz in die Regie, um sich schon mal die gerade aufgenommenen Szenen anzusehen. Der Film ist wirklich gut geworden!!! J Mittlerweile war es 14:45 Uhr und wir mussten uns leider von Frank und Hella verabschieden, da das Interview-Team schon da war. Als kleines Geschenk überreichte ich Frank noch einen Kugelschreiber mit seinem Namen drauf, worüber er sich sichtlich freute. Wir sagten „Tschüss“ zu allen und der wunderschöne Tage in der FFS war leider vorbei.

Aber der Tag war ja zum Glück noch nicht vorbei! Es folgte ja noch das Treffen mit der dt. Synchronstimme von Chief Wiggum von den Simpsons – Thomas Rau! Da wir noch etwas Zeit hatten, fuhren wir noch kurz zum Stachus, um in das wohl beste Büchergeschäft Münchens zu gehen – der Hugendubel! Als wir vor der Tür von diesem standen, erreichte uns ein Anruf von Kai, der uns leider mitteilte, dass er sich nicht mit uns und Thomas Rau treffen kann, da er plötzlich Probleme mit seinem Fuss bekam. Das sahen wir natürlich ein, dass er sich da schonen muss und wünschten ihm noch gute Besserung. Wir gingen kurz in den Hugendubel und fuhren dann zum Rosenheimer Platz, von dort aus wir uns dann in die Kantine der Bavaria Musik Studios auf den Weg machten. Unterwegs trafen wir dann noch ganz plötzlich Crock Krumbiegel, der gerade von der FFS kam und dort Synchronaufnahmen hatte. Wir plauderten kurz mit ihm und er sagte uns, dass Tonio von der Meden und Thomas Albus auch gerade in der FFS waren. Er musste dann auch schnell weiter und wir machten uns auf zum Treffpunkt. Als wir ungefähr 20 Meter von der Kantine entfernt waren, sahen wir einen großen Mann stehen, der auf jemanden zu warten schien. Als wir dann näher kamen, erkannten wir dann Thomas Rau, der uns auch sofort ansprach. Wir gingen dann gemeinsam in die Kantine und setzten uns an einen Tisch. Als wir den Raum betraten, erkannten wir sofort Phillip Brammer, den dt. Sprecher von Jason Priestley bei „Beverly Hills 90210“ und Matthew Lillard bei „Scooby Doo“ und „Scream“, der sich leider auch gleich wieder verabschiedete. Auch Michael Rüth, dt. Synchronstimme von „Mr. Garison“ bei „South Park“, saß an einem Tisch und aß einen Teller Bohneneintopf. Wir sahen sofort eine Wand, an der jede Menge Bilder von Synchronsprechern hingen, z.B. Ekkehardt Bellé, Hartmut Neugebauer oder Tommi Piper. Wir setzten uns an den Nebentisch und Thomas Rau bat uns an, uns doch was zu essen zu bestellen. Dieses Angebot nahmen wir natürlich wahr und jeder von uns bestellte sich einen Teller Spaghetti und eine Cola. Thomas Rau und Michael Rüth erzählten uns ein bisschen über ihre bisherigen Synchronrollen. Zwischendurch kam auch noch der Tele5-Moderator Jochen Bendel in die Kantine und holte sich einen Kaffee. Dann kam auch schon unser Essen und wir ließen es uns schmecken. Plötzlich betrat noch ein weiterer Münchner Synchronsprecher die Kantine. Der dt. Schauspieler Dirk Galuba gesellte sich zu uns und begrüßte uns freundlich. Als wir unsere Spaghetti verputzt hatten, bot uns Thomas an, uns die Musik Studios und die Synchronstudios zu zeigen. Wir gingen zu erst in das Musik Studio und Herr Rau erklärte uns alles. Dann zeigte er uns auch noch eines von drei Synchronstudios. Als wir wieder in Richtung Kantine gingen, sahen wir einen großen, kräftigen Mann in den Raum gehen und als wir die Kantine wieder betraten, stellten wir fest, dass gerade Jan Odle, dt. Stimme von Will Smith, und Osman Ragheb gekommen waren. Herr Odle war jedoch sehr im Stress, da er gleich weiter nach Berlin musste. So ging er leider wieder sehr schnell und Ossie Ragheb folgte ihm. Dirk Galuba zählte uns einige Synchronrollen von sich auf und auch Thomas Rau nannte einige von sich. Gegen 17:45 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg, vorher fragte ich Thomas noch, ob es möglich wäre, dass wir evtl. noch ein gemeinsames Foto machen könnten. Der willigte sofort ein und Herr Galuba stellte sich auch gleich noch daneben. Als wir das Foto gerade machten, betrat ein weiterer Star der Synchronbranche die Kantine – Wolfgang Hess, dt. Stimme von Bud Spencer, kam gerade von Synchronaufnahmen und wurde sofort von uns erkannt. Er wunderte sich sehr, woher wir ihn kennen und fragte uns wer wir sind und was wir in München machen. Wir entschlossen uns kurzerhand, gleich noch ein Bild mit Herrn Hess und uns zu schießen. Während dem Foto-Shooting machte Wolfgang Hess noch kurz seine berühmte Bud Spencer-Lache. Die Inhaber der Kantine waren sehr überrascht über uns, dass wir all die Synchronschauspieler erkannten. Thomas Rau zeigte uns noch eine zweite Wand, auf der sich viele Prominente, Sprecher und Schauspieler verewigt haben, z.B. Lisa Fitz, Berno von Cramm oder Rainer-Werner Fassbinder. Dann verabschiedeten wir uns von allen und gingen mit Thomas Rau zur S-Bahn. Auf dem Weg unterhielten wir uns noch ein bisschen über Thomas´ Schauspielrollen und die derzeitige Synchronsituation in München. Dann verabschiedete sich Thomas Rau von uns, wünschte uns noch einen schönen Aufenthalt in München und alles Gute fürs weitere Schaffen. Wir erwiderten diese Wünsche natürlich und wir verabschiedeten uns von Thomas.

 

Thomas Rau, Nico Kießling und Dirk Galuba

 

Nico Kießling und Wolfgang Hess

 

Die Wand in der Kantine ...

 

 

Donnerstag:

 

Den Donnerstag ließen wir ganz ruhig angehen. Wir blieben den Vormittag zuhause und am Nachmittag fuhren wir mit gepackter Tasche in die Innenstadt von München. Wir suchten den Treffpunkt schon mal, an dem wir uns mit den Leuten treffen wollten, die uns dann wieder mit nach Hause nehmen würden. Dann fuhren wir noch mal zum Blutenburg Theater, um noch kurz ein paar Bilder zu schießen. Dann machten wir uns auf den Weg zu einem Treffen mit Andie, einer Freundin von meinem Bruder. Mit ihr gingen wir dann noch zu „Pizza Hut“ Pizza essen. Die Pizza, die uns bezahlt wurde, war super lecker und war ein schöner Ausklang unseres Münchenbesuchs. Andie brachte uns noch zur U-Bahn, und dort verabschiedeten wir uns von ihr und machten uns auf den Weg zum Treffpunkt für die Rückfahrt ...!

 

 

 

 

 

 

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