Interview mit Hubertus von Lerchenfeld

 

 

 

 

Frage: Wie sind Sie in die Synchron-Branche gekommen?

 

Meine Cousine hat mich mit 10 Jahren zum ersten Mal in ein Synchronstudio

mitgenommen. Dort wurde meine Stimme auf Band aufgenommen, einem Regisseur

vorgespielt (Peppino Krause), der mich sofort engagiert hatte. nach einigen

kleinen Rollen sprach ich bald die ersten Hauptrollen.

 

 

Frage: Können Sie sich noch an Ihre erste Synchronrolle erinnern? Wenn ja, wo

war das?

 

Nein, aber es war in der FFS, 1982.

 

 

Frage: Waren Sie schon mal als Schauspieler tätig (im TV), wenn ja wo?

 

Ja, ich habe früher wenig gedreht: Marienhof, SOKO 5113, Wie würden Sie

entscheiden, Brisant, Abschlussfilm der HFF "Burma in München".

 

 

Frage: Macht Ihnen die Synchronarbeit nach so vielen Jahren immer noch Spass

oder gibt es auch Rollen, die Sie nicht, oder besonders gern sprechen

würden?

 

Synchron macht immer superspass, weil ich sehr nette Kollegen habe und

eigentlich immer alle gut drauf sind. Die Rollen sind sehr wechselhaft, es

ist immer etwas neues und das ist das spannende an dem Job. Man trifft auch

mal auf ein paar Promis, ohne dass man selbre ins Rampenlicht muss. Das

finde ich ebenfalls angenehm an dem Beruf.

 

 

Frage: Haben Sie selbst einen Lieblingsfilm, -synchronschauspieler oder -rolle?

 

Nö!

 

 

Frage: Gab es eine Rolle, die Ihnen am meisten Spaß gemacht hat? ...Welche?

 

Klar macht Zeichentrick viel Spass. Ich hab mal eine Katze gesprochen,

das war witzig!

 

 

Frage: Steht vielleicht in nächster Zeit ein weiteres Projekt mit Ihnen an,

z.B. ein neuer Film oder eine neue Serie?

 

Momentan sind meine Opionen Beyblades (geht also weiter), Metalheads,

Felicity und ein Kinofilm, dessen Name ich nicht weiss.

 

 

Frage: Sind Sie mit anderen Synchronsprechern aus München befreundet, z.B. Jan

Odle, Jan Panczak, Kai Taschner, Dirk Meyer?

 

Wir verstehen uns alle sehr gut, haben aber privat wenig miteinander zu

tun.

 

 

Frage: Führen Sie auch Dialogregie und schreiben Sie auch Dialogbücher?

 

Weder noch, würde ich aber gern mal machen, wenn ich mit meinem Studium

fertig bin.

 

 

Frage: Was reizt Sie an der Synchronarbeit?

 

Die Emotion zu erzeugen, die der Originalschauspieler durch seine Stimme

bereits erzeugt hat. Triff den richtigen Ton in der richtigen Lautstärke im

richtigen Moment. Dann bist Du ein guter Sprecher.

 

 

Frage: Spielen Sie auch Theater?

 

Ich habe mal Theater in München gespielt, wir haben den Förderpreis der

Stadt bekommen und eine "tz_ Rose", ich bin aber kein guter

Theaterschauspieler, glaube ich. Vor der Kamera bin ich lieber.

 

 

Vielen Dank an Hubertus v. Lerchenfeld, dass er mir diese Fragen beantwortet hat ...

 

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